zungenbrecher_1a
zungenbrecher_2a
zungenbrecher_3a
zungenbrecher_4a
zungenbrecher_5a
previous arrow
next arrow

Zungenbrecher machen Spaß.
Aber wenn jedes Wort zum Zungenbrecher wird, dann helfen wir Ihnen.

In den beiden Praxen in Vellmar:

Gyde Botsch, Holländische Straße 113, 34246 Vellmar
Telefon 0561 82 53 87

Birgit Backhaus, Holländische Str. 86, 34246 Vellmar
Telefon 0561 830 932 13

In der Praxis in Fuldatal-Ihringshausen:

Hannah Kleine, Ysenburgstr. 16, 34233 Ihringshausen
Telefon 0561 510 818 71

Stefani Nürnberg, Ysenburgstr. 16, 34233 Ihringshausen
Telefon 0561 510 818 71

Über Uns

 

Logopädie ist ein weites Feld, insbesondere in einer freien Praxis.

Jede von uns hat in langjähriger Arbeit ihr eigenes „Lieblingsthema“ gefunden und ihre Arbeit durch regelmäßige Fortbildungen aktualisiert und ausgebaut.

Dennoch mögen wir die vielfältige Arbeit mit Kindern und Erwachsenen, Betroffenen und ihren Angehörigen. Wir sind vernetzt mit Kindergärten, Altenheimen, ärztlichen und therapeutischen Praxen.

Die Arbeit mit Kindern geschieht ausschließlich spielerisch- es kommen Trampolin, Gesellschaftsspiele, Schleich-Tiere und Malstifte zum Einsatz.

Kinder und Jugendliche im Schulalter üben eher im „eigentlichen“ Sinne, ebenso wie Erwachsene. Allerdings ist ja um den Mund noch ein Mensch herum- ein Mensch mit Lebenserfahrung, Hobbys, Abneigungen und Interessen. Auch das hat seinen Platz und beeinflusst die Therapie-Inhalte und Übungen.

Wir geben Ihnen Tipps und Anleitungen- ob für Sie selbst, Ihren Partner oder Ihre Partnerin oder Ihre Kinder. Hilfen für Übungen zuhause, für den Umgang miteinander, Infos über Therapie-Inhalte oder den Alltag mit Einschränkungen.

Manchmal dürfen wir Sie zuhause besuchen, wenn der Weg in die Praxis zu beschwerlich geworden ist. Wir empfinden das als ein besonderes Vertrauen und beziehen gerne Ihr häusliches Umfeld in die Therapie ein.

Hier sind die Diagnosen, die auf der Verordnung Ihrer Arztpraxis stehen könnten und was sie bedeuten


Therapie von Kindern


SEV
Sprachentwicklungs-Störung

Late Talker
Kinder, die mit zwei Jahren nur wenige oder keine Wörter sprechen

VED (Verbale Entwicklungs-Dyspraxie)
Kindliche Unfähigkeit, die Artikulationsorgane aufeinander abzustimmen. Dadurch kaum Wortschatz oder sehr undeutliches Sprechen.

Phonologische Störung
Fehlende Einsicht, dass Wörter über ihre Bedeutung hinaus einen Klang haben (Silben, Reime, Laute)

MFS (Myofunktionelle Störung)
Falsche Schluckbewegung der Zunge; in der Folge Zahnfehlstellungen. Therapie: MFT (Myofunktionelle Therapie)

Dyslalie
Fehlerhafte Artikulation einzelner Laute. Sigmatismus = /s/, Schetismus = /sch/, Kappazismus = /k/ usw.

Dysgrammatismus
Fehlerhafte oder unvollständige Sätze (“Papa, Hund Futter nicht esst”),
falsche Mehrzahlbildung (“die Vogels”), kein Gebrauch von der/die/das usw.

Stottern
Unwillkürliche Laut-, Wort- oder Silbenwiederholung, Lautdehnungen usw.

HVWS/ HVS Hörverarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
Selbst leise Geräusche werden gehört, aber fehlerhaft verarbeitet. Daraus entstehen verschiedenste Probleme, z.B. Lautstärke-Empfindlichkeit, Anfälligkeit für Stör- und Hintergrundgeräusche oder eine auffällige Sprachverarbeitung.

Lese- Rechtschreib- Störung
Oft in Verbindung oder als Folge einer HVWS. Dann logopädisch gut behandelbar.

Autismus
Frühkindliche Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörung. Probleme, in Kommunikation zu treten (mit Sprache oder nonverbal). Sprache zunächst eher formelhaft, wenige gelernte Floskeln, manchmal reines Nachsprechen.

Autisten brauchen viel Struktur und Rücksicht auf ihre Besonderheiten, um sich optimal entfalten zu können.

 

Therapie von Erwachsenen


Dysphonie
Stimmstörung. Funktionelle Stimmstörungen entstehen ohne zugrunde liegende körperliche Erkrankung, während organische Stimmstörungen z.B. auf (harmlose) Stimmband-Knötchen oder eine Stimmbandlähmung zurück gehen.

Dysarthrophonie/ Dysarthrie
Schwierigkeiten, deutlich auszusprechen. Meist nach einem Schlaganfall oder bei einer neurologischen Erkrankung (Parkinson, MS, ALS usw.). Seltener auch durch Schäden im Mundbereich durch Tumoren.

Aphasie
Schwierigkeiten mit Wortfindung, Satzbau, Schreiben und/ oder Sprachverständnis nach neurologischer Schädigung des Gehirns. Oft nach Schlaganfall oder –seltener- nach Hirnoperationen.

Sprechdyspraxie
Unfähigkeit, die Artikulationsorgane aufeinander abzustimmen. Sehr häufiges “Versprechen”, wobei das Aufschreiben und Sprachverständnis weitgehend erhalten sind.

Dysphagie
Schluckstörungen, meist durch eine neurologische Erkrankung (Schlaganfall, oder Parkinson, MS oder ALS), gelegentlich auch tumorbedingt.

Laryngektomie, Kehlkopf- Teilresektion
Anbahnung einer Ersatzstimme nach Entfernung des ganzen oder eines Teils des Kehlkopfes.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an:

2 + 3 =